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Unterscheidung und Verwendung von Vollhartmetallfräsern
6. Mai 2021|Aufrufe: 1753

Die Anzahl der Schneidkanten wird je nach Schneidverfahren ausgewählt.Vollhartmetall-FräserBeim Fräsen von Nuten mit der gleichen Schnittbreite wie der Werkzeugdurchmesser ist beispielsweise eine größere Spanaufnahme erforderlich, weshalb in der Regel ein zweischneidiger Schaftfräser gewählt wird. Bei schmaleren Schnittbreiten sollte hingegen die Werkzeugsteifigkeit im Vordergrund stehen; hier empfiehlt sich ein mehrschneidiger Vollhartmetallfräser.


Hersteller von Vollhartmetall-Fräsern

Die optimale Schneidenlänge von Vollhartmetallfräsern richtet sich nach der Bearbeitungsform, beispielsweise der Nutentiefe. Wählt man einen Schaftfräser mit zu langer Schneide aufgrund der geringen Anzahl an Nachschliffen, führt dies zu Rattern und die optimalen Eigenschaften des Fräsers werden nicht voll ausgeschöpft, was die Erzielung hochpräziser Oberflächen erschwert.

Die Anzahl der Schneidkanten hängt vom Bearbeitungsverfahren des Vollhartmetallfräsers ab. Beispielsweise wird bei Nutfräsen, deren Schnittbreite dem Schnittdurchmesser entspricht, ein großer Spanraum benötigt; hierfür kommt üblicherweise ein Werkzeug mit zwei Schneiden zum Einsatz. Bei schmalen Seitenfräsungen hingegen ist die Werkzeugsteifigkeit bei der Wahl eines Mehrschneider-Schaftfräsers von Vorteil.

Durch die Erhöhung der Schneidenzahl lassen sich Steifigkeit und Bearbeitungseffizienz (Werkzeugstandzeit) steigern, gleichzeitig verschlechtert sich jedoch die Spanabfuhr. Durch die geeignete Wahl der Schnittbedingungen kann diese Schwäche der Spanabfuhr jedoch kompensiert werden, und Mehrschneider stellen die Richtung zukünftiger Entwicklung dar.

Beim Zerspanen entstehen an der Kontaktstelle zwischen Schneide und Werkstück hohe Temperaturen von 800–1200 °C. Die dabei entstehende Wärme wird auf die Schneide übertragen, was zu Werkzeugverschleiß am Werkstück führt. Die Verformung des Werkstücks durch den Span führt zur Wärmeabfuhr. Beim Spanabtransport entsteht Reibung zwischen Span und Werkzeugvorderseite, wodurch sich die Temperatur erhöht. An der Werkzeugvorderseite entsteht halbmondförmiger Verschleiß (in der Tiefe). Gleichzeitig steigt die Reibungswärme an der Werkzeugrückseite stark an, was zu Verschleiß an der Werkzeugrückseite führt.

Die Beschichtung erhält die Festigkeit und Zähigkeit des Werkzeugkörpers, während gleichzeitig die hohe Härte und Verschleißfestigkeit der Oberfläche sowie die hohe Warmhärte erhalten bleiben.

Bearbeitungseigenschaften von Vollhartmetallfräsern.


Detailbild eines Vollhartmetall-Fräsers


Je nach Gefügestruktur bei Raumtemperatur lässt sich Edelstahl in ferritischen, martensitischen, austenitischen und ausscheidungshärtenden Edelstahl unterteilen. Die meisten Betriebe verarbeiten Edelstahl, hauptsächlich die Sorten 201, 304 und 316. Die Werkstoffe 201 und 304 lassen sich mit herkömmlichen hartmetallbeschichteten Fräsern leicht bearbeiten. Für die Bearbeitung von Edelstahl 316, der mehr Verunreinigungen enthält und sehr hart ist, sind spezielle Werkzeuge erforderlich.

1. Große Schnittkraft

2. Hohe Schnitttemperatur

3. Lässt sich leicht am Werkzeug haften.

4. Der Chip ist schwer zu zerbrechen.

5. Werkzeug, das leicht zu tragen ist

6. Großer linearer Ausdehnungskoeffizient
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